Rat plus Tat

ist ein pädagogischer Fachdienst

Unsere Hauptaufgabe liegt in der Beratung und ambulanten Betreuung von Menschen mit Behinderungen.

Des Weiteren setzen wir uns für die Belange von Menschen mit Demenz, chronischen Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit ein.

Betroffene und ihre Familien erhalten bei uns sowohl Informationen, als auch praktische Hilfen.

Das Team verfügt über kompetente Fachkenntnisse und arbeitet nach den Prinzipien der Bezugsbetreuung. Darüber hinaus bieten wir eine 24 stündige Rufbereitschaft an.

Wir sind im Kreis Viersen, Mönchengladbach und Krefeld tätig.

 

Betreutes Wohnen (BeWo)

Lebens- und Wohnhilfen für Menschen mit geistigen Behinderungen (oder Doppeldiagnosen)
 

Mittel und Wege (Assistenz)
Betreuung und Entlastung für Menschen mit Behinderungen oder anerkanntem Pflegegrad

 

Irgendwo im Nirgendwo
Betreuung und Begleitung für Menschen mit Demenz

Beratung für Angehörige

 

Ein Plus an Know-How  

Schulung zur Erlangung der Basisqualifizierung nach §45b SGB XI

 

Aktuelles Gruppenprogramm:

 

Ab Juni 2018 nutzen wir zur Durchführung von Teamsitzungen, Schulungen, Beratungen und Gruppenangeboten einen Besprechungsraum in 41749 Viersen auf der Hochstraße 30.

 

Das aktuelle Programm ist an der Tür des Ladenlokals in Süchteln ausgehangen. Aufgrund der Corona Pandemie pausieren wir momentan jedoch mit allen Gruppenveranstaltungen. Bitte haben Sie Verständnis und bleiben Sie gesund. 

 

Jeden dritten Mittwoch im Monat findet ein BeWo Kegelabend von 18:00 Uhr - ca. 21:00 Uhr statt:

Höhen-Eck, Düsseldorferstr. 85, 41749 Viersen

(das Angebot findet aufgrund der Corona Pandemie zur Zeit leider nicht statt)

 

Aktion „Brieftaube“

Durch die Corona Pandemie brachen für viele unserer Klienten wichtige Sozial-kontakte und Beschäftigungen weg. Wir hatten unsere liebe Mühe hier Alternativen zu suchen oder zu erfinden, um der empfundenen Einsamkeit und Langeweile entgegen zu wirken.

 

Durch einen Fernsehbericht wurde ich auf eine, von Studenten durchgeführte Aktion, „Briefe gegen Einsamkeit“ aufmerksam, die ich mit Unterstützung des Teams und der Klienten begeistert als Aktion „Brieftaube“ für unsere Region aufgegriffen habe. Es geht dabei darum, interessierten Senioren-/Pflegeheimen in Viersen persönlich erstellte Post zu überbringen und so ein Stück Freude in den Heim-Alltag der Bewohner/innen zu zaubern. Unsere Klienten bilden dabei einen festen Teil der Post-Verfasser/innen. So wird bei uns bereits schon fleißig gebastelt, geschrieben und gemalt. Für viele unserer jüngeren Klienten ist die Postgestaltung dabei ein ganz neues Feld, da die heutige Kommunikation ja meist nur noch über WhatsApp oder Facebook stattfindet. Um jedoch auf die notwendige Anzahl der Briefe zu kommen, sind wir auf die Unterstützung von Ihnen allen angewiesen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein gemaltes Bild, um einen geschriebenen Kartengruß oder um einen ausführlichen Brief handelt. Wichtig ist doch nur, einem unbekannten Menschen in einem Senioren-/Pflegeheim durch einen für ihn greifbaren und persönlich gestalteten Brief ein Lächeln und etwas Ablenkung schenken zu können. Die Erwartungshaltung einer Antwort sollte dabei außen vor bleiben. Um es den Bewohner/innen jedoch generell zu ermöglichen, haben wir uns darauf verständigt, durch eine freiwillige Angabe des eigenen Vornamens, dem ersten Buchstaben des Nachnamens und der persönlichen Altersangabe eine Weiterleitung über uns gewährleisten zu können. Natürlich kann man jedoch auch gänzlich anonym mitwirken. Ob sich über unsere Aktion echte Brieffreundschaften entwickeln werden, werden wir sehen – es sollte jedoch keine Voraussetzung für die eigene Mitwirkung darstellen.

 

Eine Sammlung der Briefe wird unter dem Stichwort „Aktion Brieftaube“ sowohl bei Rat plus Tat, als auch in den Seniorenheimen stattfinden und 1x monatlich über uns ausgetauscht werden. Bisher haben sich die beiden Heime „Haus Maria Hilf“ und „Haus im Johannistal“ bereit erklärt sich an der Aktion zu beteiligen und den Bewohner/innen die Brieftaubenpost weiter zu leiten.

 

Wir wünschen und erhoffen mit unserem Projekt viele „Brieftauben“ jeglichen Alters, mit und ohne Behinderungen und Schreibfähigkeiten starten lassen zu können und eine tolle Gemeinschaftsaktion im Sinne der Inklusion und des Miteinanders zu realisieren. Nicht nur in Zeiten einer Pandemie ein sicherlich wichtiges Zeichen. Unser Ziel ist es dabei keine Eintagsfliege zu bilden, sondern einen festen monatlichen Beitrag zu leisten. Wir sind bereits sehr auf die Reaktion der ersten „Brieftauben-Landung“ gespannt.  


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