Finanzierung

 

Bundesteilhabegesetz (BTHG)

 

Das Teilhabegesetz trifft Regelungen über Sozialleistungen für Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohten Menschen. Es soll dazu dienen eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen, bzw. zu erleichtern.


Persönliches Budget

Teilhabe- und Rehabilitationsleistungen können für Menschen mit Behinderung auf Antrag auch als Geldleistung gewährt werden, mit der Betroffene ihre bedarfs-gerechten Hilfen dann eigenständig organisieren.



Unterstützungsleistungen im Alltag

und Entlastungsleistungen
§ 45 a+b SGB XI

Menschen mit Pflegebedürftigkeit haben einen Anspruch auf Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Diese werden ihnen als zusätzliche Sachleistung gewährt. Nicht ausgeschöpfte Beträge aus dem laufenden Kalenderjahr bleiben bis Ende Juni des Folgejahres bestehen. Zudem können Ansprüche aus der Pflegesachleistung teilweise (max. 40%) umgewandelt und zusätzlich eingesetzt werden.

Verhinderungspflege
§ 39 SGB XI

Pflegepersonen können verhindert sein und haben zudem Anspruch auf Erholung. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten der Ersatzpflege, die auch stundenweise eingesetzt werden kann. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit der Teilübertragung aus Ansprüchen der Kurzzeitpflege (max. 806 €). Nicht ausgeschöpfte Leistungen der Verhinderungs-, als auch Kurzzeitpflege verfallen jeweils zum Ende des Kalenderjahres, Restbeträge werden nicht mit ins Folgejahr übernommen.


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